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Pflegekräfte aus Osteuropa

Rund 100.000 Haushaltshilfen aus Ländern wie Polen oder Rumänien sind derzeit in Deutschland in der Altenpflege tätig. Das ergab eine Studie des Deutschen Instituts für Angewandte Pflege in Berlin. Auftraggeber war der Deutsche Caritasverband. Für viele alte und kranke Menschen in Deutschland ist die polnische Altenpflegerin die einzig finanzierbare Lösung, wenn Rund-um-die-Uhr-Betreuung im Pflegefall nötig ist und sie nicht in eine ambulante Pflegeeinrichtung gehen wollen. Doch nicht alles ist legal; vieles bewegt sich am Rande der Legalität.

Bares Geld sparen – mit Konsequenzen

Eine professionelle Vollzeitpflege kostet in Deutschland um die 10.000 Euro. Eine deutsche Fachkraft, die beim Pflegebedürftigen einzieht, 6.000 Euro. Die Altenpflegerinnen aus Osteuropa kosten schätzungsweise aber gerade einmal 1.500 Euro. Der Haken: Diese Art der Altenpflege bewegt sich am Rande der Legalität. Es könnten Bußgelder, Nachzahlungen der Sozialbeiträge oder Gefängnisstrafen fällig werden.

Was genau ist erlaubt?

Was sich jeder Pflegebedürftige ab der Pflegestufe I leisten darf, ist eine Haushaltshilfe – keine Pflegekraft - , die wöchentlich 38,5 Stunden arbeitet und in einer angemessenen Unterkunft im eigenen Haushalt untergebracht ist.

Zusammenarbeit mit Pflegediensten

Wovon nicht nur die Familien profitieren können, sondern auch die ambulanten Pflegedienste, ist die gegenseitige Unterstützung von Pflegedienst und Haushaltshilfe, wie in Meschede von der Diakoniestation als Pilotprojekt betrieben.