Der Einzug in eine stationäre Einrichtung
Die Einrichtungen bieten bereits vor dem Einzug ausführliche Informationsgespräche an. Nutzen Sie diese nach Möglichkeit, denn so erfahren Sie vieles über Ihren zukünftigen Wohnort und lernen bereits einige Mitarbeiter kennen. Diese werden Sie auch ausführlich darüber informieren, welche Formalitäten erledigt werden müssen und Sie dabei unterstützen.
Diese Formalitäten gilt es vor dem Einzug zu erledigen:
- Sorgen Sie dafür, dass das Telefon abgemeldet wird.
- Melden Sie sich beim Einwohnermeldeamt ab bzw. um. Die Abmeldebestätigung legen Sie der Heimverwaltung vor, damit Sie wieder angemeldet werden können.
- Teilen Sie folgenden Unternehmen Ihre neue Adresse mit: Ihrem Kreditinstitut, der Krankenkasse, der Rentenstelle und eventuell den Versicherungsgesellschaften. Lassen Sie bei der Hausratversicherung die Deckungssumme anpassen.
- Stellen Sie bei Ihrer Post einen Nachsendeantrag. Beachten Sie, dass Sie Fernseher und Radio bei der Gebühreneinzugszentrale (GEZ) ummelden. Unter bestimmten Umständen werden Sie von den Gebühren befreit.
- Von der Senioreneinrichtung erhalten Sie einen Anmeldebogen zur Heimaufnahme und einen ärztlichen Fragebogen, den Ihr Hausarzt ausfüllt.
- Weiterhin benötigt die Heimverwaltung die Zusage der Pflegekasse über die vollstationäre Pflege. Eine Kopie des Rentenbescheids ist notwendig, damit die Mitarbeiter Sie über die Finanzierung des Pflegeplatzes beraten können.
Beim Einzug sollten Sie folgende Unterlagen mitbringen:
- Ihren Personalausweis und eine Geburts- oder Heiratsurkunde oder das Stammbuch,
- die Krankenversicherungskarte, die Zuzahlungsbefreiung, den Impfausweis und den Schwerbehindertenausweis,
- eventuell eine Vorsorgevollmacht.
In einer Senioreneinrichtung leben viele Menschen zusammen. Deshalb ist es sinnvoll, dass Ihr persönlicher Besitz wie Kleidung, aber auch Gegenstände wie Geldbörse oder Handtasche mit Ihrem Namen gekennzeichnet sind. Denken Sie daran, vorhandene therapeutische Hilfsmittel mitzubringen.