
1. Pflege- und Betreuungskonzept: Die Pflegekonzeption muss in jeder Einrichtung einsehbar sein. In ihr ist festgehalten, nach welchen Maßstäben und Standards sich die Mitarbeiter um die Bewohner kümmern. „Bezugspflege“ bedeutet, dass sich nicht wechselnde Mitarbeiter, sondern ein festes Team um Sie kümmert. „Aktivierende Pflege“ heißt, Sie erhalten immer wieder Unterstützung, so lange wie möglich die alltäglichen Verrichtungen selbst zu bewältigen. Fragen Sie danach, inwieweit der Tagesablauf durch verbindliche Weck- und Essenszeiten festgelegt ist, und Angehörige in die Pflege einbezogen werden. Informieren Sie sich auch darüber, ob Räume vorhanden sind, in denen nach ärztlicher Verordnung therapeutische Maßnahmen wie Krankengymnastik und Massagen durchgeführt werden.
2. Lage und Verkehrsanbindung: Wenn sich Ihr zukünftiger Wohnort in der Nähe von Freunden und Angehörigen befindet, sind häufige Besuche möglich. Leben Angehörige weiter entfernt, ist es praktisch, wenn im Seniorenzentrum ein Gästezimmer vorhanden ist.
3. Ausstattung und Kapazität: Die meisten Senioreneinrichtungen haben etwa 50 bis 150 Plätze. Häufig richten die Bewohner ihre Zimmer selbst ein. TV-, Computer- und Telefonanschluss, eine Notrufanlage und ein behindertengerechtes Bad sind wünschenswert.
4. Freizeit: Beim Unterhaltungs- und Freizeitprogramm ist dem Ideenreichtum der Mitarbeiter keine Grenze gesetzt.
5. Verpflegung: Je nach Einrichtung werden täglich vier bis sechs Mahlzeiten serviert. Neben Vollkost sollte auch Diabeteskost, leichte Vollkost und Diätkost erhältlich und Menüwahl möglich sein. Erkundigen Sie sich, ob der Speiseplan gemeinsam mit den Bewohnern erstellt wird.
6. Service: Zimmer- und Wäschereinigung sowie kleinere Nähdienste gehören zu den Standardleistungen, genauso wie die Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten und andere Leistungen der sozialen Betreuung. Nicht alle Senioreneinrichtungen heißen Haustiere willkommen. Wollen Sie mit einem Tier einziehen, so klären Sie, wer sich im Krankheitsfall darum kümmert.