
Schnell kommt es zu Versorgungslücken, wenn der Pflegefall in Ihrer Familie eintritt. Die Kosten, die entstehen können, sind meist weitaus höher als das, was die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt. Eine Pflegezusatzversicherung kann Ihnen helfen, die Kosten zu stemmen.
Lieber früher als später
Die meisten Menschen werden statistisch betrachtet erst im Alter von 70 Jahren pflegebedürftig, Senioren können aber oft keine Pflegezusatzversicherung mehr abschließen. Darum empfiehlt es sich, dass Sie möglichst früh an später denken und schon im Alter von etwa 40 Jahren vorsorgen. Je älter Sie bei Vertragsabschluss sind, desto höher werden Ihre Beiträge angesetzt. Krankheiten können den Beitrag ebenfalls aufstocken oder auch zu einer Ablehnung führen. Eine private Pflegezusatzversicherung steht sowohl privat wie auch gesetzlich Versicherten offen.
Pflegetagegeldversicherung
Pflegekostenversicherung
Bedarf und Beitragshöhe
In vielen Fällen wird der Bedarf zu niedrig angesetzt, denn der Beitrag ist niedriger und die Versicherer freuen sich über mehr Abschlüsse. Leider helfen diese Verträge später dann nicht, alle Kosten der Pflege zu decken.
Tritt der Pflegefall ein, bieten manche Versicherer auch die Aussetzung der Beiträge für die Dauer der Pflege an.